Foto: Wolfgang Bertenbreiter

Äthiopien, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Malawi, Mosambik, Tansania, Uganda, Sambia und Zimbabwe

Über 800.000 Menschen wurden in nachhaltigem Anbau von Baumwolle geschult und ihre Ernte wurde nach dem „Cotton made in Africa“-Standard zertifiziert. Dadurch konnten viele ihr Einkommen um 30 bis 40% erhöhen. Durch das Programm wurden insgesamt 1,1 Millionen Tonnen Saatbaumwolle in der Saison 2014/15 nachhaltig produziert (entspricht 440.000 mt entkörnter Baumwolle).

Foto: Photothek Ute Grabowsky

Pakistan und Kambodscha

Seit die deutsche Entwicklungszusammenarbeit zahlreiche Trainings und moderierte Gespräche zwischen Management und der Belegschaft von über 25 Fabriken mit insgesamt über 20.000 Arbeitern und Arbeiterinnen durchgeführt hat, werden Anliegen der Belegschaft besser berücksichtigt. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung wurden Arbeitsinspektoren aus den Zentren der Textil- und Bekleidungsindustrie des Punjab fortgebildet.

Foto: Seidentraum

Indien

Das Unternehmen Seidentraum und die GIZ unterstützen in Meghalaya die Produktion und den Export hochwertiger handgewebter Produkte der einheimischen Eri-Seidenindustrie, wobei die Fähigkeiten, das Einkommen und die Lebensumstände der indigenen Bevölkerung Meghalayas langfristig verbessert werden.

Foto: Vaude

Vietnam, China und Taiwan

Gemeinsam mit der DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH) nimmt der Outdoor-Hersteller VAUDE die Materiallieferanten und Produzenten in seiner Lieferkette genau unter die Lupe, um umweltfreundliche Produktion und sichere Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Durch externe Experten schult VAUDE seine asiatischen Zulieferer über zwei Jahre intensiv in den Bereichen Umwelt-, Chemikalien- und Arbeitssicherheitsmanagement.

Foto: Photothek Michael Gottschalk

Bangladesch

Rund 850 Fabriken halten Sozial- und Umweltstandards nachweislich besser ein, seit sie Beratung und Trainings der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Anspruch genommen haben.

Rund 100.000 Fabrikarbeiterinnen haben gelernt, ihre Arbeitsrechte besser geltend zu machen, indem sie an Aufklärungsmaßnahmen von Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften in sogenannten Frauencafés teilgenommen haben.

Über 300 Arbeitsinspektoren wurden ausgebildet und wenn nötig mit Motorrädern und Geräten ausgestattet – ein Gemeinschaftsprojekt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit und der Internationalen Arbeitsorganisation ILO.

Foto: GIZ/PSES

Bangladesch

200 Fabriken haben nach der Beratung durch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit ihr Umweltmanagement bei Kläranlagen, Chemikalienmanagement oder Energieverbrauch deutlich verbessert. Die bangladeschische Regierung verabschiedete im April 2016 ein Gesetz zur Behandlung von Industrieklärschlamm.

Foto: Zar Chi Oo, SMART Myanmar

Myanmar

In zwei sogenannten Sunday Cafés sind bereits rund 2.000 Arbeiterinnen über ihre Arbeitsrechte informiert worden. Die Arbeiterinnen können dort auch Rechtsberatung für Arbeits- und Familienkonflikte in Anspruch nehmen, wodurch sie unabhängiger und selbstbewusster handeln können.

Das Textilbündnis

Die Textilwirtschaft wird durch ein neues Schwergewicht aufgemischt: das Bündnis für nachhaltige Textilien. Es ist 2014 auf Initiative von Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller angetreten, um nachhaltige Standards bei der Herstellung von Textilien durchzusetzen. Zu den Mitgliedsunternehmen zählen zahlreiche Branchenriesen und Nachhaltigkeitsvorreiter. Sie erwirtschaften 55% des Umsatzes des Textileinzelhandels in Deutschland.

Unter den über 180 Mitgliedern finden sich 148 Unternehmen und Verbände, 24 Nichtregierungsorganisationen, 2 Gewerkschaften, 5 Standardorganisationen und 3 Ministerien.

Das Bündnis stellt die Weichen für eine neue Textilwirtschaft: sozial und ökologisch! Gemeinsam will das Bündnis Verbesserungen durchsetzen in Bezug auf:

Den Weg zur erfolgreichen Umsetzung dieser Ziele hat das Bündnis bereitet:

Mehr Infos unter: www.textilbuendnis.com

Shop fair mit Vero & Selvie

Deutschland setzt Trends: Vero trägt Selvie - wir tragen Verantwortung. Dieses Shirt wurde von Näherinnen wie Selvie gemacht - zu gerechten Löhnen, aus nachhaltig angebauter Bio-Baumwolle, frei von giftigen Chemikalien und in einer transparenten Lieferkette mit menschenwürdigen Arbeitsbedingungen.
Noch ist fairer Konsum selten. Machen wir Fair Fashion zur Selbstverständlichkeit in unseren Kleiderschränken!